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Stimmen der Betroffenen

Robert Höckmayr zum Oktoberfestattentat und seinen Folgen

 

Im Rahmen der Gedenkfeier für die Betroffenen des Attentates auf das Oktoberfest im Jahr 1980 hielt am 26. September 2017 erstmals ein direkt betroffener Überlebender selbst eine Ansprache: Robert Höckmayr, geborener Platzer, schilderte am Mahnmal, das heute den Anschlagsort am Wiesn-Haupteingang markiert, die Folgen der Gewalttat und äußerte sich zum Umgang mit den Betroffenen.

Eingeladen zu der Gedenkfeier hatte die Münchner DGB-Jugend. Zu den mehr als hundert Gästen gehörten neben Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auch mehrere Abgeordnete des Bayerischen Landtags und des Münchner Stadtrats sowie zahlreiche Hinterbliebene und Helfer*innen und Angehörige der damals Verletzten oder Getöteten. Die Rede von Robert Höckmayr gibt der Öffentlichkeit einen Einblick in die Perspektive eines Betroffenen als einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit Überlebenden sowie ein angemessenes Gedenken.

Der Text der Ansprache kann hier heruntergeladen werden.