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Flüchtlingsprotest geflutet

Ein Angestellter der Münchener Stadtgärtnerei konnte es offenbar nicht ertragen, dass eine Gruppe von Flüchtlingen am Sendlinger Tor mit einer Dauerkundgebung für mehr Rechte demonstriert und setzte kurzerhand deren provisorische Schlafstätte unter Wasser.

Quelle: SZ

Zahl der rassistisch motivierten Angriffe so hoch wie nie

Bereits im Juni stellte Amnesty International Deutschland den Bericht „Leben in Unsicherheit: Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt“ vor. Dabei konstatieren die Autoren einen historischen Höchststand an gemeldeten Angriffen sowie mangelnde Aufklärungsbereitschaft und Sensibilität bei den Strafverfolgungsbehörden, insbesondere der Polizei.

Quellen:

Pressemitteilung

Bericht

„Hatespeech“ auch im „Real-Life“

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband beobachtet „mit größter Sorge, wie sich die Stimmung, die Kommunikation in den sozialen Netzwerken und die alltäglichen Umgangsformen in unserer Gesellschaft verändern“, heißt es in dem Manifest mit dem Titel „Haltung zählt“, welches am Mittwoch in München vorgestellt wurde. Der raue Ton aus den sozialen Netzwerken und den öffentlichen Debatten, spiegle sich im Schulalltag in allen Altersstufen wider.

Quelle: SPIEGEL online

Überfall in Ebersberg – Anklage erhoben

Nach dem Überfall auf einen Imbiss in Ebersberg im September letzten Jahres, hat die Staatsanwaltschaft München II nun Anklage erhoben. „Diese richtet sich gegen insgesamt acht Personen, sie werden unter anderem der Volksverhetzung, der gefährlichen Körperverletzung sowie der Bildung einer bewaffneten Gruppe beschuldigt. Wann es zum Prozess kommt, steht noch nicht fest, die Staatsanwaltschaft rechnet für heuer nicht mehr mit dem Beginn der Hauptverhandlung.“

Mit Hämmern, Messer und Baseballschläger bewaffnet stürmten die Täter am 25. September 2015 in den Bahnhofsimbiss, rufen rechte Parolen, verwüsten den Laden und greifen Gäste sowie Mitarbeiter an. Mindestens zwei Personen werden zum Teil erheblich verletzt.

Quelle: SZ