Rechte Aktivistin wegen Störung der Stadtratssitzung verurteilt

München, 7. November 2016

Eine 43-jährige rechte Aktivistin aus dem Landkreis Aschaffenburg ist vor dem Münchner Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Sie hatte am 27. Januar eine Sitzung des Stadtrats von der Zuschauertribüne aus gestört. Sie hatte sich als Anhängerin des Stadtrats Karl Richter von der extrem rechten und NPD-nahen Bürgerinitiative Ausländerstopp zu erkennen gegeben. Richter hatte in der Sitzung gegen Flüchtlinge agitiert und sich geweigert, sich anlässlich des Gedenkens anlässlich des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus zu erheben.

Quelle: Süddeutsche Zeitung